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Frequently asked questions

    Kann man einen Keller nachträglich abdichten?

    Ein Keller lässt sich mit der Flüssigabdichtung ALLESDICHT nachträglich von außen oder innen abdichten. Welche Variante geeignet ist, hängt von der Wasserbelastung und der Zugänglichkeit der Kellerwand ab.


    Die Außenabdichtung ist die zuverlässigere Variante, weil sie das Wasser auf der wasserzugewandten Seite der Kellerwand abfängt. Dafür wird die Wand freigelegt. Der Untergrund wird gereinigt und tragfähig vorbereitet. ALLESDICHT wird in mehreren Lagen aufgetragen. Nach dem Trocknen entsteht eine nahtlose, rissüberbrückende ALLESDICHT-Gummihaut. Sie haftet auf Beton, Mauerwerk und Bitumen und überbrückt feine Setzrisse. Am Übergang von der Wand zur Bodenplatte sowie an Durchdringungen wird eine Gewebeeinlage in die Abdichtung eingearbeitet. Die Trockenschichtdicke richtet sich nach der Wasserbelastung. Bei Bodenfeuchte genügen rund 3 mm. Bei aufstauendem oder drückendem Wasser sind etwa 4 mm erforderlich.


    Ist die Außenseite nicht zugänglich, etwa wegen angebauter Bauteile oder unter Gehwegen, kann eine Innenabdichtung auf der wasserabgewandten Seite in Betracht kommen. Sie eignet sich insbesondere gegen Bodenfeuchte und nicht drückendes Wasser, sofern Untergrund und Beanspruchung dies zulassen. Bei drückendem Wasser sind die Anforderungen an eine Innenabdichtung deutlich höher. Vor der Ausführung muss deshalb geprüft werden, ob dieses Abdichtungskonzept für den jeweiligen Lastfall geeignet ist. Die abgedichtete Fläche kann anschließend verputzt oder verkleidet werden.


    Bei beiden Varianten ist eine sorgfältige Untergrundvorbereitung entscheidend. Lose Putzreste, Ausblühungen und Verschmutzungen werden vor dem Auftrag vollständig entfernt.